Neuer Leiter Betrieb ILS

Bereits zum 01.01.2021 trat Florian Christner, unser neuer Leiter des Betriebs ILS, seine Tätigkeit an.
Florian Christner ist als ‚Brucker Gewächs‘ mit dem Schutzbereich der Integrierten Leitstelle und dessen Besonderheiten gut vertraut und kehrt jetzt, nach langjähriger Tätigkeit im ILS-Bereich Allgäu wieder zur ILS FFB zurück, in der er bereits – vor der Absolvierung seiner Verwaltungs- und Feuerwehrtechnischen Qualifikationen – als Disponent und Schichtleiter tätig war.
Das Aufgabengebiet des studierten Sozialpädagogen umfasst die Organisation und Leitung des operativen Bereiches der ILS, verbunden mit der Dienst- und Fachaufsicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle, die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im System der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sowie die Organisation, Koordination und Verantwortung von Projekten in der Leitstelle.
Als Stellvertretender Leiter des Betriebs ILS steht ihm sein Kollege Roman Köhler in allen Belangen in gewohnter Weise tatkräftig zur Seite.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Herrn Christner alles Gute, viel Erfolg und auch Gelassenheit bei allen aktuellen und anstehenden Projekten.
 
 
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Kaufvertrag unterzeichnet!

 Am Mittwoch, den 18.11.2020 wurde von Hans Seidl, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Maisach und Bernd Brach, dem Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – in Vertretung für den Verbandsvorsitzenden Landrat Thomas Karmasin – der Kaufvertrag für das Grundstück der künftigen Integrierten Leitstelle unterzeichnet. Wie bereits von verschiedenen Medien berichtet, wird die neue Leitstelle im künftigen Kleingewerbegebiet “August-Rasch-Straße” westlich der Staatsstraße 2345 entstehen. Nachdem der Grundstückserwerb abgeschlossen und ’in trockenen Tüchern‘ ist, können die Planungen und Vorbereitungen für den Neubau jetzt in die entscheidende Phase treten. 

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Alarmierungen der Integrierten Leitstelle

Um die einzelnen Einheiten oder Gruppierungen unserer beteiligten Behörden und Organisationen zu erreichen, können wir uns verschiedener Alarm- und Informationswege bedienen.

Hierbei unterscheiden wir zwischen zugelassenen Alarmwegen und Wegen der Informationsübermittlung.
Alarmierung über Funkmeldeempfänger (FME): Die klassische Piepser-Alarmierung. Dies ist der gebräuchlichste und zugelassene Weg der Alarmierung. Mittels festgelegter FME-

Fünftonfolgen können Einsatzmittel, Dienststellen (Sirenen), Gruppen und Einrichtungen alarmiert werden.

Alarmierung über TETRA-Digitalfunk (SDS): Die Einsatzdaten werden – in begrenzter Zeichenanzahl – direkt auf die Digitalfunkgeräte (mobil oder stationär, in 

Die geplante ‚digitale Alarmierung‘ über Meldeempfänger im BOS-Digitalfunknetz ist momentan noch nicht aktiv, wird aber bereits in einigen bayerischen Leitstellenbereichen als Pilotprojekt getestet.eingeschaltetem Zustand) übertragen.

Telefonische Alarmierung: Die zusätzliche Alarmierung und Verständigung über Telefon ist einigen wenigen Fachdiensten und behördlichen Einrichtungen (z.B. FüGK) vorbehalten, hier nutzen wir elektronische Telefonbücher und Wahlhilfen mit personell hierarchisch festgelegten Erreichbarkeiten

Alarmierung/Information über Alarmfax: Die Daten werden bei der Alarmierung direkt aus dem Einsatzleitsystem per Festnetz an die disponierten Dienststellen übermittelt.

Alarmierung/Information über Mobilfunk (Diensthandy – SMS): SMS-Informationen können in begrenzter Zeichenanzahl auf dienstliche Mobiltelefone übertragen werden.
Nachdem die Daten hier über externe Anbieter übermittelt werden, gilt dies nicht als gesicherter Alarmweg. Aufgrund des hohen Nutzwertes bieten wir dennoch diesen optionalen Informationsdienst auf Antrag für unsere Einsatzkräfte an.

Eine direkte web-basierte Alarmierung (mit eventuellem Feedback) ist von Seiten der Leitstelle im Moment aufgrund bayernweit einheitlicher Vorgaben nicht möglich.
Hier bedienen sich viele Dienststellen mittlerweile Sekundärsystemen, um Einsatzdaten auf Alarmmonitore, Smartphones oder andere mobile Ressourcen übermittelt zu bekommen.

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Verbandsversammlung des ZRF FFB am 29.06.2020

Standortfrage der ILS geklärt

Am Montag den 29.06. fand die erste Verbandsversammlung 2020 des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Fürstenfeldbruck statt. Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes versammelten sich – unter Berücksichtigung der momentan geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen – die Verbandsräte aus den vier Landkreisen des Verbandsgebietes.

Der Corona-Pandemie geschuldet musste der Termin verschoben werden, was zur Folge hatte, dass die Tagesordnungspunkte dieses Mal ein wenig umfangreicher waren.
Als Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung wurde Brucks Landrat Thomas Karmasin in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter wurde Stefan Frey, neugewählter Landrat des Landkreises Starnberg gewählt.

Das TRUST III-Gutachten (Trend und Strukturanalyse) des Rettungsdienstbereiches Fürstenfeldbruck ergab mehrere Neuerungen. An einigen bereits etablierten Standorten wurden die Dienstzeiten erweitert und die Standorte die sich im einjährigen Probebetrieb befanden werden in die Regelvorhaltung übernommen.
Im Bereich FFB soll die Notfallversorgung durch einen Stellplatz in der Gemeinde Mammendorf optimiert werden. In der Gemeinde Gilching wird eine 24-Stunden-Rettungswache geschaffen.
Im Versorgungsgebiet der Rettungswache Landsberg am Lech wird durch die Verlagerung eines RTWs nach Kaufering die Abdeckung des nördlichen Wachbereiches angepasst.
Die Rettungswache Seefeld soll mittelfristig nach Herrsching am Ammersee verlegt werden.
Darüber hinaus wurden Dienstzeiten für Krankentransporte gemäß des Bedarfs angepasst und erhöht. Die Ausschreibungen dazu werden in den nächsten Wochen vorbereitet.

Im Landkreis Landsberg wird die App „Mobile Retter“ zur Alarmierung von Ersthelfern eingeführt. Hierbei werden die Notwendigen Alarmierungsdaten durch uns zur Verfügung gestellt.

Durch das Gremium wurden zwei neue First Responder Standorte genehmigt. In Utting am Ammersee und in Landsberg am Lech gehen BRK Helfer vor Ort in Dienst.

Abschließend wurde im nicht-öffentlichen Teil der Verbandsversammlung die Frage um den zukünftigen Standort der ILS geklärt. Die ILS wird in einigen Jahren ihr neues Zuhause im Gemeindebereich Maisach finden. Durch diesen einstimmigen Beschluss können nun konkrete Planungen und Konzepte entwickelt werden. Zu gegebener Zeit werden wir über Fortschritte hierzu berichten.

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