Wasserrettungs-Saison 2021

Wasserrettungssaison 2021 beginnt am 01.05.2021
Rechtzeitig zum Beginn der Wasserrettungssaison 2021 durften unsere (Neu-)Disponenten in einer theoretischen und praktischen Fortbildung auch wieder einen Einblick in die Wasserrettung gewinnen bzw. ihre vorhandenen Kenntnisse auffrischen und vertiefen.
Vielen Dank an die BRK-Wasserwacht Starnberg und die DLRG Pöcking-Starnberg für den interessanten, informativen und tollen Nachmittag!
 
Auch wenn durch die bestehenden Corona-Regelungen mit einigen Einschränkungen in der Freizeitgestaltung zu rechnen ist, beginnt am ersten Mai die diesjährige Wasserrettungssaison.
 
Das bedeutet, dass an Wochenenden und Feiertagen tagsüber die Wasserrettungsstationen an Badegeländen und den größeren Seen von den ehrenamtlichen Kräften der BRK-Wasserwacht und der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) besetzt werden.
 
An beliebten Badeseen und Bädern sind zahlreiche Stationen zu finden:
– im Landkreis Dachau fünf Wasserrettungsstationen
– im Landkreis Fürstenfeldbruck sechs Wasserrettungsstationen
– im Landkreis Landsberg vier Wasserrettungsstationen
 
Der Naherholungsbereich „Fünf-Seen-Land“ mit seinen großen Gewässern bietet besonders attraktive Möglichkeiten für Badebetrieb sowie für Wasser- und Tauchsport. Auch hier befinden sich zahlreiche Stationen vor Ort:
– am Ammersee acht Wasserrettungsstationen
– am Starnberger See neun Wasserrettungsstationen
– am Wörthsee zwei Stationen
– am Pilsensee eine Station
 
Außerhalb dieser Wachzeiten stehen – nicht nur in den Erholungsgebieten – ganzjährig die Schnelleinsatz- und Tauchergruppen der Organisationen mit ihren Einsatzfahrzeugen und speziellem Equipment zur Verfügung. Diese werden teilweise von den örtlichen Feuerwehren technisch unterstützt.
 
Notruf 112!
Wir bitten beim Notruf um möglichst genaue Angaben zum Unfallort oder Gewässerabschnitt und zum Notfallgeschehen, um schnelle und effiziente Rettungsmaßnahmen organisieren zu können und auch um die ehrenamtlichen Wasserrettungskräfte (die im Alarmfall vom Arbeitsplatz oder aus dem Privatleben zum Einsatz eilen) ganz gezielt einzusetzen und zu verständigen.
Habt die Geduld und beantwortet die Fragen unserer Disponenten.
Und stellt – wenn immer dies möglich ist – einen Einweiser für die Rettungskräfte bereit!
 
Sturmwarndienst
Die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck löst in Abstimmung mit dem Deutschen Wetterdienst die Warnsignale des Sturmwarndienstes an Ammersee und Starnberger See aus. Über die blinkenden Warnleuchten sollen Wassersportler zu starken Winden oder vor aufziehenden Sturmfronten gewarnt werden.
 
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Neuer Leiter Betrieb ILS

Bereits zum 01.01.2021 trat Florian Christner, unser neuer Leiter des Betriebs ILS, seine Tätigkeit an.
Florian Christner ist als ‚Brucker Gewächs‘ mit dem Schutzbereich der Integrierten Leitstelle und dessen Besonderheiten gut vertraut und kehrt jetzt, nach langjähriger Tätigkeit im ILS-Bereich Allgäu wieder zur ILS FFB zurück, in der er bereits – vor der Absolvierung seiner Verwaltungs- und Feuerwehrtechnischen Qualifikationen – als Disponent und Schichtleiter tätig war.
Das Aufgabengebiet des studierten Sozialpädagogen umfasst die Organisation und Leitung des operativen Bereiches der ILS, verbunden mit der Dienst- und Fachaufsicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle, die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im System der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sowie die Organisation, Koordination und Verantwortung von Projekten in der Leitstelle.
Als Stellvertretender Leiter des Betriebs ILS steht ihm sein Kollege Roman Köhler in allen Belangen in gewohnter Weise tatkräftig zur Seite.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Herrn Christner alles Gute, viel Erfolg und auch Gelassenheit bei allen aktuellen und anstehenden Projekten.
 
 
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Kaufvertrag unterzeichnet!

 Am Mittwoch, den 18.11.2020 wurde von Hans Seidl, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Maisach und Bernd Brach, dem Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – in Vertretung für den Verbandsvorsitzenden Landrat Thomas Karmasin – der Kaufvertrag für das Grundstück der künftigen Integrierten Leitstelle unterzeichnet. Wie bereits von verschiedenen Medien berichtet, wird die neue Leitstelle im künftigen Kleingewerbegebiet “August-Rasch-Straße” westlich der Staatsstraße 2345 entstehen. Nachdem der Grundstückserwerb abgeschlossen und ’in trockenen Tüchern‘ ist, können die Planungen und Vorbereitungen für den Neubau jetzt in die entscheidende Phase treten. 

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Alarmierungen der Integrierten Leitstelle

Um die einzelnen Einheiten oder Gruppierungen unserer beteiligten Behörden und Organisationen zu erreichen, können wir uns verschiedener Alarm- und Informationswege bedienen.

Hierbei unterscheiden wir zwischen zugelassenen Alarmwegen und Wegen der Informationsübermittlung.
Alarmierung über Funkmeldeempfänger (FME): Die klassische Piepser-Alarmierung. Dies ist der gebräuchlichste und zugelassene Weg der Alarmierung. Mittels festgelegter FME-

Fünftonfolgen können Einsatzmittel, Dienststellen (Sirenen), Gruppen und Einrichtungen alarmiert werden.

Alarmierung über TETRA-Digitalfunk (SDS): Die Einsatzdaten werden – in begrenzter Zeichenanzahl – direkt auf die Digitalfunkgeräte (mobil oder stationär, in 

Die geplante ‚digitale Alarmierung‘ über Meldeempfänger im BOS-Digitalfunknetz ist momentan noch nicht aktiv, wird aber bereits in einigen bayerischen Leitstellenbereichen als Pilotprojekt getestet.eingeschaltetem Zustand) übertragen.

Telefonische Alarmierung: Die zusätzliche Alarmierung und Verständigung über Telefon ist einigen wenigen Fachdiensten und behördlichen Einrichtungen (z.B. FüGK) vorbehalten, hier nutzen wir elektronische Telefonbücher und Wahlhilfen mit personell hierarchisch festgelegten Erreichbarkeiten

Alarmierung/Information über Alarmfax: Die Daten werden bei der Alarmierung direkt aus dem Einsatzleitsystem per Festnetz an die disponierten Dienststellen übermittelt.

Alarmierung/Information über Mobilfunk (Diensthandy – SMS): SMS-Informationen können in begrenzter Zeichenanzahl auf dienstliche Mobiltelefone übertragen werden.
Nachdem die Daten hier über externe Anbieter übermittelt werden, gilt dies nicht als gesicherter Alarmweg. Aufgrund des hohen Nutzwertes bieten wir dennoch diesen optionalen Informationsdienst auf Antrag für unsere Einsatzkräfte an.

Eine direkte web-basierte Alarmierung (mit eventuellem Feedback) ist von Seiten der Leitstelle im Moment aufgrund bayernweit einheitlicher Vorgaben nicht möglich.
Hier bedienen sich viele Dienststellen mittlerweile Sekundärsystemen, um Einsatzdaten auf Alarmmonitore, Smartphones oder andere mobile Ressourcen übermittelt zu bekommen.

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